Presse

St. Galler Tagblatt 1. Mai 2017
Charles Uzor
Romantisches Programm mit Bezügen zur Schweiz
„Andrea Wiesli spielt den schwierigen Solopart brillant und mit dezidierter Eleganz. Beeindruckend auch die Passagen kräftiger Arpeggien, wo die Thurgauer Pianistin das Orchester quasi solistisch begleitet.“

Engadiner Post 4. April 2017
Gerhard Franz
Beeindruckende Qualität der jungen Musiker – Generalprobe des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters
„Gestochen klar gleich zu Anfang die Arpeggien der fabelhaften Pianistin Andrea Wiesli, die sich in allen drei Sätzen wirkungsvoll in Szene setzte. Gefühlvoll, die fein gespielten Partien im langsamen Satz, der sich ohne Pause anschloss. Viel Drive und Vorwärtsdrängen nach der ruhigen Kadenz zum fulminanten Abschluss. Eindrücklich das nahezu perfekte Zusammenspiel von Solistin und Orchester, souverän geleitet von Kai Bumann.“

Ostschweiz am Sonntag 12. Februar 2017
Martin Preisser

St. Galler Tagblatt 10. Dezember 2016
Martin Preisser
St. Galler Tagblatt

St. Galler Tagblatt 18. Juli 2016
Martin Preisser

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Südkurier 12. November 2015, Konstanz

Reinhard Müller
Großbeifall!
„Im 2. Klavierkonzert von Gion Antoni Derungs zog die Schweizer Pianistin Andrea Wiesli aller Augen und Ohren auf sich: Ihr sah und hörte man ihre unbändige Lust an diesem Werk vom ersten bis zum letzten Ton an, und das bei unheimlich virtuoser, artistischer Partitur, wo die Finger extrem gefordert waren. Das übertrug sich: Pianistin, Dirigent, Orchester und Hörer wuchsen zusammen, die beschließende Klavierkadenz und Tutti-Coda ließen Klassik-Augenblicke zu. Großbeifall!“

Bündner Tagblatt 4. Juni 2015
Christian Albrecht
Graubünden in Bern: Am Dienstagabend fand im dortigen Kultur-Casino das Festkonzert zu Ehren des 80. Geburtsjahres von Gion Antoni Derungs statt
„Geradezu elektrisierend“
„Ebenfalls einsätzig ist das Zweite Klavierkonzert von Gion Antoni Derungs, das von Andrea Wiesli am Konzertflügel in einer musikalisch sehr inspirierten, technisch überzeugenden und agogisch variantenreichen Art interpretiert wurde. Geradezu elektrisierend wirkten ihre rhythmischen Inputs, die vom Orchester nicht immer in der gleichen Voltstärke weitergetragen wurden.“

Südkurier 23. Juli 2014
Jürgen Scharf
„Andrea Wiesli interpretierte die verschiedenen Klavierzyklen von Hans Huber auf einem warm und romantisch klingenden Blüthner-Flügel von 1878 mit subtilster Anschlagskultur, Charme und viel Empathie. Jedes  Stück bekommt bei ihr einen anderen Charakter, eine andere Feinheit. Bei ihrem feinsinnigen Spiel muss man an einen Satz von Hans Huber denken: „In den Fingerspitzen liegt die Seele des Pianisten.“ Auch hat sich Wiesli offenkundig zu Herzen genommen, was der Klavierpädagoge seinen Schülern auftrug: „Das Instrument muss singen.“

Bote vom Untersee und Rhein 11. März 2014
„Eine Pianistin von hohem Rang, Ausdruckskraft und spielerischer Eleganz.“

Thurgauer Zeitung 10. März 2014
Ursula Litmanowitsch
„War da was zwischen Clara Schumann und Johannes Brahms? Davon handelt Armin Brunners Klang-Chronik.
Mit der Uraufführung im Phönix-Theater Steckborn haben Graziella Rossi, Helmut Vogel und Andrea Wiesli das Publikum völlig begeistert.
Herausragend ist die Pianistin Andrea Wiesli, die, zupackend und leidenschaftlich, sanft und verspielt mit einem breiten Spektrum an Dynamik und Verve die Werke in die Collage einfügt. Ein durch und durch gelungenes Gesamtkunstwerk auf höchstem Niveau.“

Zofinger Tagblatt, 4. Januar 2014
Kurt Buchmüller
„Die Krone der Komplimente kommt Andrea Wiesli zu. Sie hinterlegte die Gesangvorträge mit einer Begleitung, die kaum stimmungsvoller und einfühlsamer sein könnte. In ständigem Blickkontakt mit Dirigent und Chor stehend, schaute sie kaum auf die Noten, alles schien von innen direkt in die Tasten und von dort über den Gesang in die Herzen der Zuhörenden zu fliessen.“

Schaffhauser Nachrichten, 19. Juli 2013
Edith Fritschi
„Wieslis perlendes Klavierspiel und ihre mit stupender Leichtigkeit gesetzten Akzente machten den Abend vollends zum Genuss.“

NZZ, 26. November 2012
Anne Bagattini
Wagner-Lesung im Sogar-Theater
„Was die Produktion im Sogar-Theater ausserdem sehens- und hörenswert macht, sind die Musikstücke, souverän interpretiert von der Pianistin Andrea Wiesli.“

Appenzeller Zeitung, 23. Mai 2012
Ferdinand Ortner
„Es war begeisternd, mit welchem Engagement, welch spieltechnischer Perfektion und Klangkultur das Carmina Quartett und die aufstrebende Pianistin Andrea Wiesli die anspruchsvollen spätromantischen Werke erblühen liessen. Letztere zeigte sich in blendender Verfassung und trug viel zum nahtlosen Zusammenspiel und zur feinsinnigen Klangkultur bei. Das glanzvolle Schlusskonzert der „Brahms- und Herzogenberg-Tage 2012“ endete in einem Beifallssturm.“

Musik & Theater, 5. Mai 2012
Walter Labhart
CD-Rezension Poetry in music
„Schweizer Romantik mit feinstem Fingerspitzengefühl
Die junge Pianistin und Musikwissenschafterin Andrea Wiesli zeigt mit Schumanns „Papillons“ und mit Liszts Konzertbearbeitung der „Müller-Lieder“ von Schubert das einflussreiche Umfeld auf, um die Romanzen op. 22 von Kirchner und die „Stimmungen“ von Hans Huber ins Zentrum zu stellen. In den stilistisch an Schumann anknüpfenden Stücken von Kirchner kristallisiert die Musikerin eine mitunter schwärmerische, hochromantische Kantabilität heraus. Diese auch in Nebenstimmen aufzuspüren, verlangt Hellhörigkeit und feinstes Fingerspitzengefühl für die oft verschlungene Stimmführung. Eine wertvolle Repertoirebereicherung stellen auch die ebenso sensibel gestalteten, jeweils mit einem Versmotto von Heine überschriebenen „Stimmungen“ von Hans Huber dar. Mal leidenschaftlich aufbrausen, dann verträumt verlöschend, lässt Andrea Wiesli mit diesen poesievollen Entdeckungen als Pianistin aufhorchen.“

International Record Review, März 2012
Stephen Pruslin
Andrea Wiesli plans Kirchners Romanzen and Hubers Stimmungen with obvious affection, natural, unexaggerated rubato and liquescent sound. Her approach is well expressed by the tempo mark of the penultimate Huber ‘Sketch’: ‘Mit Anmuth and Grazie’ (‘With charm and grace’). Throughout this disc, Wiesli‘s technique is resealed as very strong, so it is charming that she has chosen a Schmuann work that is rather less difficult (though, like the Kinderszenen, Papillons involves the different demands of simplicity, and it requires considerable poetry). The Swiss pianist meets both of these imperatives with instinctive musicality, and her sound in louder, more energetic textures never becomes percussive. Acquiring the present release makes sense, especially given Wiesli’s lovely playing, whose virtues Guild’s recorded sound certainly conveys.

Bote vom Untersee und Rhein, 9. Dezember 2011
„Willst du dein Herz mir schenken? – der „Bach-Abend“ im Phönix Theater, eine Begegnung mit Anna Magdalena Bach, zweite Frau von Johann Sebastian Bach, war sicher einer der eindruckvollsten Abende des Theaters überhaupt. Betroffenheit über das Schicksal dieser Frau hielt sich die Waage mit der Präsentation auf hohem künstlerischem Niveau, das von Andrea Wiesli (Klavier), Graziella Rossi (Erzählerin) und Helmut Vogel (Chronist) einfühlsam und ohne falsches Pathos gestaltet wurde. Das „Portrait in Musik“ hat Armin Brunner geschaffen. Es ist eine wunderbare und verdiente Ehrung für diese fast vergessene Frau.“

Saarbrücker Zeitung, 22. November 2011
Cornelia Jung
„Bravourös und mit viel Gefühl sang sich die 29-jährige Muriel Schwarz im ersten Teil in die Herzen der Zuhörer. Andrea Wiesli, die sie am Piano begleitete, zeigte mit Musik von Franz Liszt, warum viele Stiftungen und Organisationen ein Auge auf die junge Musikerin geworfen haben. Ihrer Interpretation der Transkriptionen Liszts der sechs Lieder „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert zuzuhören, war ein wahrer Ohrenschmaus. Wer dabei noch ihre Hände und ihre Begeisterung beim Musizieren sah, liess sich schon mal ein leises „Bravo“ entlocken, so intensiv war ihr Spiel. Man meinte beim „Jäger“ die Hörner zu hören und lernte auch die Vielfalt des Klaviers schätzen.“

Oberthurgauer Nachrichten, 10. März 2011
„Andrea Wiesli – eine Ausnahmepianistin“

Thurgauer Zeitung, 25. Oktober 2010
Jutta Cappel
„Als Höhepunkt interpretierte Andrea Wiesli die Ungarische Rhapsodie Nr. 13 von Franz Liszt und verband erneut ihre Virtuosität mit dem Verliebtsein in die schwarz-weissen Tasten. Sie streichelte und lockte das Piano, sie gab sich der Melancholie hin und liess die Zigeunerromantik ohne Schmelz erklingen. Hätte sie zu Franz Liszts Zeiten gelebt, wäre sie sicher seine Schülerin geworden, und er wäre stolz auf sie gewesen.“

Zofinger Tagblatt, 7. September 2010
Kurt Buchmüller
„Andrea Wiesli erwies sich als wahres Wunder im Betonen und Untermalen der Chorpassagen und zeigte in den Soloeinlagen eine faszinierende Ausdruckskraft und Virtuosität. Ihr Spiel war durchwegs von hohem Einfühlungsvermögen und intensiver Anteilnahme am musikalischen Geschehen geprägt.“

Appenzeller Zeitung, 14. Mai 2010
Ferdinand Ortner
„Zum Highlight des Abends gestaltete die erfolgreiche Pianistin Andrea Wiesli mit Engagement und hervorragendem Können die Aufführung der Franz Liszt gewidmeten dreisätzigen „Fantasie“ op. 17 von Robert Schumann. Alle Achtung, wie souverän Andrea Wiesli – auswendig spielend – die immense künstlerische Herausforderung bestand, diese musikalisch und spieltechnisch diffizile sonatenartige Klavier-Fantasie überzeugend zu interpretieren. Sie beeindruckte tief durch Engagement, saubere Technik und verinnerlichten vitalen Vortrag. Im grandiosen ersten Satz mit dem leidenschaftlichen Hauptthema – einer tiefen Klage um die ferne Geliebte – offenbarte sie Schumanns Seelenlabyrinthe eindringlich. Sie verlieh der Interpretation weiten Atem und lotete die Spannungsbögen, aber auch das lyrische Seitenthema voll aus. Im rhythmisch markanten zweiten Satz überwand die temperamentvoll agierende Solistin die Klippe der Stretta (Sprungtechnik!) sicher. Den langsamen dritten Satz – an Beethoven erinnernd – spielte sie mit innigem Feingefühl sehr ausdrucksvoll. Das Publikum dankte mit Standing Ovations.“

Wiler Zeitung, 19. Januar 2010
Carola Nadler
„In Franz Liszts Rigoletto-Paraphrase schöpfte Andrea Wiesli das gesamte Spektrum des Flügels aus, so dass man sich wunderte, dass es nur 88 Tasten sind.“